Christina Lissmann ist eine deutsche promovierte Philosophin und Kunsthistorikerin und arbeitet als Kulturjournalistin, Beraterin und Medienkünstlerin.

Bereits mit 18 Jahren wurde sie freie Mitarbeiterin des Westdeutschen Rundfunks bei der WDR-Talkshow „Is was!?“ und diskutierte live über umweltpolitische Themen mit Politikern, war Autorin, Realisatorin/Regisseurin für viele TV-Kulturmagazine u.a. Kulturzeit (3sat), arena (NDR), Kulturszene (WDR-Fernsehen), Bücherjournal (NDR) metropolis (arte) und der Sendereihe Philosophie heute im WDR. Sie ist Autorin zahlreicher Künstlerportraits, Dokumentationen und Filmessays für die ARD, NDR, DW und arte.

In Köln und Wien studierte sie Medizin, Philosophie, Kunstgeschichte und Ethnologie und wurde mit einer Arbeit über Friedrich Nietzsche promoviert; ihr Doktorvater war der österreichische Philosoph und Psychoanalytiker Prof. Kurt Rudolf Fischer.

Zur Bildenden Kunst kam sie durch den Maler Sigmar Polke. Viele Jahre arbeitete sie in seinen Kölner Ateliers als Assistentin.

Als freie Kuratorin organisierte sie internationale Ausstellungen u.a. für das Museum Ludwig Köln.  Für Immobilien-Projektentwickler realisierte sie als Kuratorin und Beraterin Kultur-Konzepte zur Unterstützung von Standortmarketing und PR.

Sie entwickelte TV- und Web-formate und Print-Magazine für namhafte Verlage sowie PR- und Marketingstrategien für Unternehmen. Als Produzentin und Regisseurin erstellte sie Filme für die interne und externe Kommunikation, Produkt- und Imagefilme. Als Producerin für audiovisuellen Content im Bereich TV und Web 2.0 berät sie Kunden im Bereich Cross-Media-Marketing.

Sie war im Auftrag von internationalen Agenturen als Projektleiterin und Creative Director für mehrere Relauchprojekte verantwortlich u.a. die Neugestaltung der Art Cologne. Die Entwicklung des Hotels Lux Eleven-Berlin Mitte begleitete sie von Anfang an, d.h. der Namensgebung, das Corporate- und Interiordesign bis zur Eröffnung.

Neben Buchprojekten, u.a. über Architektur, schreibt sie für Fachzeitschriften und Magazine.

Ihre künstlerische Arbeit verortet sich an den Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft, Realem und Virtuellem. Sie realisiert Foto- und Video-Projekte und Rauminstallationen im privaten und öffentlichen Raum. Als Entrepreneurin gründete sie die Firma Ludic Philosophy, die das geobasierte Multiplayer-Online-Browsergame „TwinKomplex“ mit multimedialem Storytelling entwickelte. Ihre künstlerische Arbeit verortet sich an den Schnittstellen zwischen Kunst, Wissenschaft und Philosophie. Sie war Fellow des Kolleg Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimar 2013.

Christina Lissmann lebt und arbeitet in Berlin.